BIOGRAPHIE

[2011]

   

Ein weiteres Jahr begann typisch für DAINTY - das Vogtland-Rock-Event, diesmal in Reichenbach, welches in diesem Jahr um die Musik der einzigartigen, unvergleichlichen und unerreichbaren  Beatles kreiste. Neben vielen interessanten Veranstaltungen, u.a. frequentiert bei Bikertreffen, gab es auch einige Auftritte mit Gastmusikern. Als Gründungsmitglied durfte Henning natürlich wieder bei einigen Auftritten nicht fehlen, sowie Renzer, der als kurzfristige Aushilfe engagiert wurde und Maik, der am Bass zu Grunge Klassikern begeisterte. Außerdem spielten DAINTY in diesem Jahr auf einigen Festivals, vernachlässigten jedoch trotz dessen nicht das Schreiben, Werkeln und Basteln an neuen Songs. Um Ergebnisse vorzeigen zu können, nahm sich die Kapelle zum Ende des Jahres eine Auszeit von den Live-Einsätzen, welches nach fast 10 Jahren Bandgeschichte und nahezu 500 Gigs eine etwas ungewohnte Situation für manche Bandmitglieder darstellte. Man begann fleißig das Verwirklichen und Verwerfen, Umsetzen und Verändern, sowie Aufnehmen und Löschen der neuen Ideen.

[2010]

   
Der Einsteiger dieses Jahres war wieder einmal das  bandgeschichtlich wichtige Vogtland-Rock-Event, worauf sich wieder Auftritte über Auftritte häuften. Unter anderem kam man dazu, im Vorprogramm der Textpoeten und nationalen Musiklegenden Keimzeit und ihrer „Land in Sicht“ Tour zu spielen.  Kurz darauf konnte DAINTY als Vorband von Northern Lite rocken. Im Anschluss nahmen wir das Angebot von JUMP an und gaben  Schülern und Schülerinnen aus Thüringen und Sachsen-Anhalt einen Einblick in das Leben einer Band und die damit verbundene Arbeit, sowie die Schönheit der musikalischen Entfaltung und Verwirklichung der eigenen Ideen. Nach vielen weiteren Auftritten unter anderem in Berlin und einem leider abgesagten Open Air mit Roger Chapman, konnte uns nichts mehr halten und wir bestiegen wieder einmal ein Flugzeug, diesmal sogar mit eigener Visagistin und PR-Fachfrau. So ging die Reise wieder an die Westküste der Vereinigten Staaten und man konnte in weiteren Clubs in und um Los Angeles spielen, hatte das Vergnügen die Mentalität in San Francisco kennenzulernen und spielte sich sogar bis nach Seattle, fast an der Grenze zu Kanada. Vor allem weltbekannte Clubs, wie das "Whisky a Go Go" in Hollywood und "The Central" in Seattle vervollständigten die Liste der Spielstätten von DAINTY. Mit 45 Auftritten gehört das Jahr 2010 zu den auftrittreichsten der Bandgeschichte.

 

[2009]

Silbermond Stephanie Dainty Chemnitz Stadthalle
Im Januar diesen Jahres drehten DAINTY ihr erstes Musik Video zu dem kritischen Song "Killing Your Equals". Der Videoclip wurde im heimischen Wald in bitterer Kälte vom ehemaligen DAINTY Gitarrist Henning gedreht. Es folgte wieder einmal das Vogtland Rock Event, das diesmal unter dem Thema Woodstock stand (siehe Bild). Als Gastmusiker für diesen Auftritt wurde der Renzer an der Gitarre hinzugeholt. Im Frühjahr des Jahres verlies leider Bassmann und Gründungsmitglied Tino die Band aus persönlichen Gründen. Mit recht wenig Einarbeitungszeit wurde Stachel als Bassist eingestellt. Obwohl Tino anfänglich schwer zu ersetzen schien, erwies sich Stachel als schnell lernfähig und integrierte sich rasch in die Band. Kurz darauf wurden DAINTY in neuer Besetzung zu ihrem ersten größeren Fernsehauftritt zur Jugendsendung "Südwild" im Bayrischen Fernsehen eingeladen und durften neben  Interviews sogar live performen. Darauf folgend begann man mit den Arbeiten zur neuen CD The Own Show, welche im Mai veröffentlicht wurde. Man spielte sich wieder einmal durch Deutschland und DAINTY wurden als Vorband von Deutschlands erfolgreichster Deutsch-Rockband Silbermond für das Konzert ihrer "Nichts Passiert Tour" in der Chemnitzer Stadthalle ausgewählt. Ein weiterer großer Auftritt stand dann im Juli an, denn DAINTY durften als Hauptact bei der Jump Community Party in Ferropolis rocken. Da Lilli im Herbst des Jahres für ein paar Monate nach Kalifornien ging, wurde kurzerhand beschlossen dies gleich mit der ersten USA Tour zu verbinden. Daraus folgend begaben sich die Jungs der Band im Oktober in den Flieger nach Amerika. Die Tour führte die Band von Colorado und Wyoming, wo sie mit der befreundeten Band Meniskus zusammen spielten, nach Kalifornien, wo DAINTY sogar in weltbekannten Clubs wie dem Viper Room und dem Key Club auf dem Sunset Boulevard in Hollywood auftraten und neue Fans gewannen.

 

[2008]

Clueso Dainty Lilli Tobit Nightclubbing
Mit neuen Songs begab man sich in diesem Jahr auf Tour und spielte was das Zeug hielt in ganz Deutschland. Mitte des Jahres war endlich die Studioproduktion aus den Dorian Gray Studios fertig und wurde als LP mit dem schönen Namen What Are You Waiting For? veröffentlicht. Kurz darauf bekamen DAINTY die erfreuliche Nachricht, dass sie den Tobit Software Bandwettbewerb gewonnen hatten und somit auf dem großen Tobit Night Clubbing Festival zusammen mit Jamiroquai, Clueso und Joy Denalane auftreten durften. Außerdem wurden sie mit dem Song "Lie" als Newcomer für den Musik Sampler Die Internationalen Hits 2008 ausgewählt, auf dem auch Nena, Sasha, Ayman, Bob Sinclair, Marquees und viele andere vertreten waren. Die CD What Are You Waiting For? wurde fleißig promotet und verhalf DAINTY zum Auftritt als Hauptact auf den World Cyber Games 2008 in Köln.

 

[2007]


Zu Beginn dieses Jahres bestand DAINTY quasi aus Lilli am Gesang, Flo an der Gitarre, Tino am Bass, Leo am Schlagzeug und Ben am Keyboard. Jedoch verlies auch Benjamin im Januar diesen Jahres die Band aus privaten Gründen. Anfänglich schien dieser neue Zustand etwas schwierig, da manche Songs aufgrund des fehlenden Keyboards nicht mehr wie ursprünglich umgesetzt werden konnten. Jedoch stellte sich dies im Laufe des Jahres als Vorteil heraus, da die Musik von DAINTY nun rockbetonter und gitarrenlastiger wurde. Es schien als hätte man die optimale Besetzung für selbstgemachte Rockmusik gefunden. Das Album Hot Food bewies sich als Erfolg und DAINTY wurde zu einem live Interview beim Radiosender MDR Sputnik eingeladen. Durch die tatkräftige Unterstützung ihrer Fans wurden sie außerdem unter die 3 Gewinnerbands der Coke Soundwave Discovery Tour gewählt und durften zusammen mit Paolo Nutini und Ian O'Brian Docker vor einem großen Publikum in Dresden auftreten. Danach begab man sich frohen Mutes in den Proberaum und arbeitete an neuen Songs, welche dann auf dem Tonträger namens Rocking Little Things That Are Moving Trough festgehalten wurden. Der Name der LP wurde nach einer Textzeile des Liedes "Döing Bum Bang" gewählt. Im Sommer des Jahres wurde zum traditionellen Clubfest in Wildenau das 5 jährige Bestehen der Band mit vielen Freunden und Begleitern gefeiert. Durch die Bekanntschaft mit Gerhard Wölfle (Zusammenarbeit mit Guano Apes, Rolling Stones, Reamonn, Bananafishbones, Paradise Lost, The Donots, Running Wild), wagte man im Herbst des Jahres zum ersten Mal eine professionelle Studioproduktion in den Dorian Gray Studios in München. Wieder einmal durch die Hilfe ihrer treuen Fans feierten DAINTY kurz vor Ende des Jahres ihren bislang größten Erfolg. Sie gewannen das Voting zum Coca Cola XMas Bandcontest und durften somit auf der Festwiese in Leipzig vor ca. 75 000 Zuschauern live auftreten, u.a. zusammen mit Sarah Connor und Revolverheld. Einen besseren Abschluss für dieses Jahr hätte es nicht geben können.

 

[2006]


Das Jahr 2006 startete etwas ruhiger, da man Zeit zur Einarbeitung der neuen Gitarristen benötigte. Kay übernahm vorwiegend die Solo-Gitarren und Sebastian weitestgehend die Rhythmusparts. Gleich im Frühjahr des Jahres wurden DAINTY zu einer Fernsehaufzeichnung in die FH nach Mittweida eingeladen, wo sie ein paar Songs der Hot Food live performten. Die Songs des neuen Albums kamen gut an und so war DAINTY in einigen Webcharts in den Top 10 vertreten und wurde außerdem für die Newcomer Musik Sampler Hitpack und Stars in the City ausgewählt. Aufgrund der neuen Situation waren die Auftritte in diesem Jahr nicht ganz so zahlreich, jedoch spielte DAINTY trotzdem größere Veranstaltungen, wie zum Beispiel als Vorband von Philharmonic Rock und als Hauptact der FIS Skisprung Weltcup Abschlussveranstaltung, beides in der Vogtland Arena in Klingenthal. Aufgrund von persönlichen und musikalischen Differenzen trennte sich die Band im Herbst des Jahres von Gitarrist Sebastian. Jedoch war durch glückliche Umstände schnell Ersatz mit Florian gefunden, welcher die Band enorm bereichern und voranbringen sollte. Nun teilten sich Kay und Flo die Gitarrenparts, jedoch nicht lange, da Kay zum Jahreswechsel die Band aus beruflichen Gründen verlies.

 

[2005]

Dieses Jahr bedeutete einen Einschnitt für DAINTY, denn Anfang des Jahres musste Gitarrist, Organisator und Gründungsmitglied Henning die Band aus beruflichen Gründen verlassen. Nun begann die Odysee des Suchens erneut und es stellte sich als recht schwierig heraus, Henning in angemessenem Maße zu ersetzen. Die restlichen Bandmitglieder ließen sich jedoch nicht davon abbringen weiterzumachen und begannen mit den Arbeiten zu ihrem ersten Album Hot Food, welches gesammelte Songs aus den vergangenen Jahren beinhalten sollte. Solange noch kein neuer Gitarrist gefunden war, spielte Henning noch einige Auftritte mit. Darunter einige Bandwettbewerbe, das Vogtland Rock Event - diesmal mit dem Thema "70er Jahre" und den Music Vision Contest zum Vorausscheid für die Vorband von Peter Maffay in Wernesgrün. Außerdem spielte er für das Album noch einige Songs ein, die er auch selbst geschrieben hatte. Die anderen Gitarren dafür übernahmen der Bassist Tino, Marko Wild, Daniel Schramm und Mike Vahl. Einen weiteren Rückschlag erlitt die Band als sich Schlagzeuger Leo bei einem Band-Ski-Ausflug das Handgelenk brach. Zum Glück konnte sein Handgelenk halbwegs zusammengeflickt werden und auch mit Gips war das Spielen für Leo kein Problem. Ende des Jahres waren auch zwei neue Gitarristen für DAINTY gefunden: Kay (ehemals Aeveron) aus Zwickau und Sebastian aus Chemnitz. Ebenfalls seit diesem Jahr mit fest dabei: Philipp und Katrin  aus Wildenau an der Lichttechnik, die DAINTY durch ihr alljährliches Mitwirken am Wildenauer Clubfest kennengelernt hatten. Das Album Hot Food wurde fertig gestellt und sollte sich als wichtiger Meilenstein in der Soundfindung von DAINTY herausstellen. So ging es nun wieder bergauf mit den Leckerbissen von DAINTY.

 

[2004]

Dieses Jahr begann für DAINTY gleich wieder mit Ostrock, denn die Band spielte zum ersten Mal beim Vogtland Rock Event in der Wernesgrüner Brauerei, wo sie unter anderem Hits von Karat, Electra und den Puhdys zum Besten gab. Außerdem wurde die Band von Stern-Combo Meißen Schlagzeuger Michael Behm nach Berlin eingeladen und spielte dort live beim Peter Edel. Die Bühnentechnik wurde immer mehr aufgestockt und DAINTY nahm an einigen Bandcontests erfolgreich teil. Die Besetzung blieb in diesem Jahr ausnahmsweise mal gleich und so tourte man durch die Lande, vorallem in Sachsen und Brandenburg - manchmal auch in seltsam einsamen Gefilden (siehe Bild), jedoch war eine Flasche Whiskey immer dabei. Für manche Stücke spielte auch Andreas live eine zweite Gitarre. Leider musste Lilli im Herbst des Jahres ins Krankenhaus und konnte über einen Monat nicht live auftreten. Die Jungs spielten die Auftritte trotzdem gut und als es Lilli wieder besser ging, schaute man mit frohen Erwartungen ins neue Jahr.

 

[2003]


Anfang 2003 verlies Bongi die Band und wurde bis Mitte des Jahres durch Tom ersetzt. Jedoch war mit Tom noch nicht die optimale Besetzung am Keyboard gefunden und so suchte man weiter bis Benjamin als fester Keyboarder eingestellt wurde. Zu fünft tingelte man nun durch's Land und spielte unter anderem als Vorband für die Ostrock Bands Stern-Combo-Meissen, Klaus-Renft-Combo und Lift. Vorallem diverse Kneipenfeste brachten DAINTY oft in interessante Locations. Einen großen Vorteil brachte in diesem Jahr die eigens von Henning gebaute und berechnete Soundanlage, die unter dem Namen "Geräuschmöbel" (da die Anlage damals noch nicht mit Filz bezogen war) in die Geschichte der Beschallungstechnik eingehen sollte. Seit dem Jahr 2003 ist auch Jochen der feste Tontechniker und Baumeister der Band. Die Lichttechnik übernahm zu diesem Zeitpunkt Haze und weitere Technikarbeiten wurden seitdem von Lutz und Andreas übernommen, die ständige Begleiter, Helfer und Freunde der Band sind.

 

[2002]


Nach einer erfolglosen Sängersuche beschloss man im Oktober 2002 erst einmal zu dritt weiter zu machen. Die Gesangsparts wurden von Tino und Henning übernommen und man spielte einige Auftritte in dieser Besetzung, meist mit einer Mischung aus eigenen und gecoverten Songs verbunden mit oft  recht amüsanten Showeinlagen. Durch Hennings Mitwirken an diversen musikalischen Veranstaltungen des Gymnasiums Klingenthal, wurde die damals 15 jährige Lilli erst einmal als Gast- und Backgroundsängerin eingestellt. Aufgrund von Lillis klassischer Gesangsausbildung waren die Jungs anfangs etwas skeptisch ob das was ist für ihre Rockmusik. Jedoch wurde Lilli dann, nach einer erfolgreichen Bewährungsprobe beim ihrem ersten live Auftritt zu Silvester 2002, als festes Bandmitglied eingestellt und sang nun mit Henning und Tino im Wechsel die meisten Songs. Der Name der Band passte nun gleich doppelt, da DAINTY auch "zierlich" oder "niedlich " bedeuten kann.

 

[2001]


Alles begann im beschaulichen Musik- und Wintersportort Klingenthal und der Partnergemeinde Zwota. Nachdem man sich in Kindertagen meist mit anderen Sachen, wie zum Beispiel Sport beschäftigt hatte, dachten sich die vier Gründungsmitglieder Daniel (Gesang), Henning (Gitarre), Tino (Bass) und Leo (Schlagzeug) "Na..." und so, und begannen unabhängig voneinander sich der Musik zu verschreiben. Sie fröhnten ihrem Hobby in diversen musikalischen Formationen (Stadtorchester, Phoenix, Waldehugo, Living Pictures, Viva, Sexy Motherfuckers, Klingenthaler Kittelschürzen, Lugsuss, Monte Zaggi) mal mit weniger, mal mit mehr Erfolg (Monte Zaggi - Landesjugendkulturpreis Sachsen und diverse Radio- und Fernsehauftritte; Waldehugo - Soundcheckwettbewerb, diverse Fernsehauftritte). Im November 2001 fanden sich nun die vier Jungs zusammen und dachten wieder "Na..." und so, gründeten DAINTY und machten halt mal gemeinsam Musik. Der Name DAINTY wurde wegen seiner englischen Bedeutung für "lecker" oder "Leckerbissen" gewählt, aber auch aufgrund des freundlichen Klangs beim Sprechen. Man arbeitete an eigenen Liedern und begann Ende April mit den Aufnahmen zur ersten Demo CD hors d'oeuvre, welche einen schon sehr charakteristischen Mix aus Rocksongs und Balladen beinhaltete. Somit war auch DAINTYs Stilrichtung festgelegt und man erspielte sich schnell die ersten Fans. Für live Auftritte kam dann noch Bongi (ehemals Waldehugo) am Keyboard hinzu und so tourte man als DAINTY durch die Lande. Jedoch, nachdem die CD fertig gestellt war, musste Sänger Daniel seinen Dienst bei der Band aus gesundheitlichen Gründen beenden. Es begann die Zeit der Besetzungswechsel, welche DAINTY eine ganze Weile begleiten sollte.
 
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